Blasmusikworkshop mit Franz Watz

Am Wochenende des 8. Und 9. Februar führte der allzeit bekannte Komponist, Arrangeur, Pädagoge und Dirigent Franz für den Musikverband Untermain ein Blasmusik – Seminar im Probelokal der Stadtkapelle Amorbach durch. 40Teilnehmer informierten sich über die verschiedenen Themen der Blasmusik. Gemeinsam wurden die Musikwerke aktiv eingespielt.

Zusammen eingeprobt wurde ein Choral, ein Marsch, drei Polkas, ein Walzer, ein großes Potpourri mit Melodien aus „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorak. Drei auch von Franz Watz arrangierte Kompositionen waren von Komponisten aus der Region Untermain, Frank Ehret, Philipp Roth und Daniel Schneider, die jeweils selbst mitspielten. Gekonnt, mit Witz, mit viel Hintergrundwissen erläuterte Franz Watz die Stücke beim Einspielen. Konzentriert wurde von den Musikern zur jeweiligen Spielweise auf die Erläuterungen und Zeichen, Lautstärke, Tempo, Artikulation, geachtet. Am Ende des Seminars durfte ein gemeinsames Foto nicht fehlen.

Bewirtet und die Organisation im Probelokal wurde von Mitgliedern der Stadtkapelle Amorbach übernommen. Die Organisation ließ keine Wünsche offen. Zum Schluss bedankten sich Geschäftsführer des MVU, Lothar Eckstein, und der Vorstand der Stadtkapelle Amorbach, Herbert Schwing, für das Engagement bei allen am Seminar Beteiligten, beim Dozenten, bei den freiwilligen Helfern sowie bei den mit viel Eifer aktiven und disziplinierten Teilnehmern. Der Dozent Franz Watz wurde mit großem Beifall und Köstlichkeiten aus der Region verabschiedet.

Zweimal Silber, Zweimal Gold

Miltenberg, 2. November 2024

„Zweimal Silber, zweimal Gold, Bronze gibt’s dann wieder im Frühjahr…“

So ungefähr kann man zusammenfassen, was der Musikverband Untermain (MVU) an erfreulichen Neuigkeiten bzgl. der freiwilligen Leistungsprüfungen im Blasmusikbereich zu vermelden hat.

Eine kleine aber feine Truppe von Jungmusikerinnen und Jungmusikern legte am ersten Novembersamstag erfolgreich im Miltenberger Johann- Butzbach-Gymnasium zunächst vormittags ihre schriftlichen Prüfungen in Musiktheorie, Rhythmik sowie Gehörbildung ab. Danach absolvierten sie den spielpraktischen Instrumentalteil, wo zahlreiche verschiedene Tonleitern (Dur, Moll, Chromatik), ebenso per Losentscheid, wie ein Teil der vorbereiteten Vortragsstücke und Etüden, sowie die von den Prüflingen ausgewählten Bravour-Stücke (Wahlstücke) durch eine Dreiköpfige Jury gemäß den Statuten und Regularien des Bayrischen Blasmusikverbandes (BBMV) abgeprüft und beurteilt wurden.

An zwei Wochenenden waren die Prüflinge zuvor vom Dozententeam (allesamt studierte Musiker/innen) vormittags in Musiktheorie und danach am Instrument auf diese herbstliche D-Prüfungsreihe vorbereitet worden. Die Kursleitung, bestehend aus Monika Greim und Stephan Schlett, durfte nach bestandener Theorie und Praxisprüfung dann am frühen Nachmittag Luise Reinhard an der Querflöte (Musikcorps Niedernberg) sowie Matilda Rein am Altsaxophon (Musikverein Mönchberg) Ihre Urkunden und Anstecknadel zur erfolgreich bestandenen Silberprüfung (D2) überreichen.

Passend zum goldenen November durften danach Dozent und Instrumentalprüfer Alexander Gärtner, sowie der für die Piano-Korrepetition verantwortliche Joachim Schäfer den beiden Posaunisten Lukas Klement (Musikcorps Niedernberg) und Erik Schlett (Musikverein Obernburg) auch zum Leistungsanzeichen D3 (Gold) gratulieren.

Allen involvierten Vereinen, Jugendleiter/innen sowie Instrumentallehrer/innen gebührt an dieser Stelle nochmals ausdrücklicher Dank für die gute Vorbereitung im Namen des gesamten Musikverbandes Untermain.