| 03.-05.7.26 Dirigentenforum Untermain
| 31.10.26 Galakonzert SBU
| 28.11.26 Konzert VJO

MiGa (Musik im Ganztag) ist eine digitale Beratungsassistenz, die dabei unterstützt, musikalische Angebote im schulischen Ganztag zu planen und umzusetzen. Ob Musikschule, Musikverein, Musikinstitut, freischaffende Musikerin oder Musiker, Schulleitung, Lehrkraft oder Förderverein: MiGa bietet allen Beteiligten Orientierung rund um Kooperationen, rechtliche Rahmenbedingungen und mögliche Ansprechpartner. Dabei begleitet der Chatbot Nutzerinnen und Nutzer nicht nur durch die wichtigsten Fragen, sondern hilft auch dabei, praxistaugliche Konzepte für konkrete Musikangebote zu entwickeln und auszuformulieren – vom Kinderchor über die Bläserklasse bis hin zum Percussionprojekt oder zum Kompositionsworkshop.
Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative und des Bayerischen Musikrats und der Bayerischen Landeskoordinierungsstelle Musik (BLKM)).

Am 21. März 2026 legten in Miltenberg insgesamt 24 junge und junggebliebene Musikerinnen und Musiker aus dem Landkreis Miltenberg erfolgreich ihre Leistungsprüfung in Bronze ab. Sie stellten dabei ihr Können an Instrumenten wie Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Tenorhorn und Posaune eindrucksvoll unter Beweis. Der Musikverband Untermain gratuliert allen Teilnehmenden herzlich zu diesem wichtigen musikalischen Meilenstein.

Die Bezeichnung „Bronze“ darf dabei keinesfalls als dritter Platz missverstanden werden. Vielmehr handelt es sich im System der Musikverbände deutschlandweit um die erste von drei Qualifikationsstufen, die sogenannte D1-Leistungsprüfung. Diese verlangt von den Prüflingen sowohl praktische Fähigkeiten am Instrument als auch fundiertes theoretisches Wissen in den Bereichen Musiklehre, Gehörbildung und Rhythmik.
Zur optimalen Vorbereitung fanden im Vorfeld zwei intensive Kurstage statt. Das Dozententeam des Musikverbands Untermain – bestehend aus Alexander Gärtner, Monika Greim und Stephan Schlett – vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gezielt die erforderlichen Inhalte und bereitete sie umfassend vor.
Nach bestandener Prüfung in Musiktheorie und erfolgreich abgelegter Spielpraxisprüfung konnten die Absolventinnen und Absolventen sichtlich voller Freude und Stolz ihr Leistungsabzeichen in Form einer Anstecknadel sowie eine Urkunde entgegennehmen. Diese wurden ihnen direkt im Anschluss von den Kursleitern feierlich überreicht.
Ein besonderer Dank gilt zudem den Instrumentallehrkräften, Jugendleiterinnen und Jugendleitern sowie allen beteiligten Vereinen und Institutionen, die durch ihr Engagement maßgeblich zur erfolgreichen Vorbereitung der Teilnehmenden beigetragen haben.
Die erfolgreiche Teilnahme an der D1-Leistungsprüfung stellt für die jungen Musikerinnen und Musiker einen wichtigen Schritt in ihrer musikalischen Laufbahn dar und bildet eine solide Grundlage für weitere musikalische Entwicklungen. Auch für erwachsene Absolventen ist diese Fortbildung durchaus anstrebenswert. So stellte sich der Präsident des Musikverbandes Untermain Berthold Rüth dieser Herausforderung und verwirklichte damit einen schon länger bestehenden Vorsatz.
Das D1-Leistungsabzeichen in Bronze erlangt und überreicht bekommen haben:
„Jetzt machen wir Musik.“ Mit diesen Worten motivierte Franz Watz, der allzeit bekannte Komponist, Arrangeur, Pädagoge und Dirigent, am Wochenende des 7. und 8. Februar immer wieder die Teilnehmer in dem Workshop des Musikverbandes Untermain. Über 40 Teilnehmer informierten sich in dem Seminar im Probelokal der Stadtkapelle Amorbach über die verschiedenen Stilarten, Artikulation und Interpretation der verschiedenen Blasmusikstile. Gemeinsam wurden die Musikwerke aktiv eingespielt und probeweise verbessert.

Zusammen geprobt wurde ein Marsch, vier Polkas, ein Walzer, Melodien von Friedrich Händel (lascia chìo pianga) und von Ludwig van Beethoven. Zwei, ebenfalls von Franz Watz arrangierte Kompositionen, waren Kompositionen von Komponisten aus der Region Untermain, Frank Ehret und Daniel Schneider. Gekonnt, mit Witz, mit viel Hintergrundwissen erläuterte Franz Watz die Musikstücke. Konzentriert wurde von den Musikern zur jeweiligen Spielweise auf die Erläuterungen und Zeichen, Lautstärke, Tempo, Artikulation, geachtet. Am Ende des Seminars durfte auch ein gemeinsames Foto nicht fehlen.

Bewirtung und Organisation im Probelokal wurde von Mitgliedern der Stadtkapelle Amorbach übernommen. Die Organisation ließ keine Wünsche offen. Zum Schluss bedankten sich Geschäftsführer des MVU, Lothar Eckstein, und der Vorstand der Stadtkapelle Amorbach, Herbert Schwing, für das Engagement beim Dozenten, bei den freiwilligen Helfern sowie bei den mit viel Eifer aktiven und disziplinierten Teilnehmern. Der Dozent Franz Watz wurde mit großem Beifall und Köstlichkeiten aus der Region verabschiedet.




Der Artikel erschien am 29. Januar 2026 im Main-Echo


Der Artikel erschien am 30. Januar 2026 im Main-Echo

