Pressemitteilung zum Jubiläumskonzert 65 Jahre Musikverband Untermain

 

Anlässlich seines 65 jährigen Bestehens, lud der Musikverband Untermain (MVU) zu einem Jubiläumskonzert seiner beiden Auswahlorchester und fast 500 Zuhörer folgten dieser Einladung in die Niedernberger Hans-Herrmann-Halle.

 

 

Nach der Begrüßung durch Präsident Berthold Rüth und einer Gedenkminute für den früh verstorbenen ehemaligen Landrat und Ehrenmitglied Roland Schwing eröffnete das Verbandsjugend-Projektorchester den ersten Teil des Konzertabends mit „Fanfare und Florishes“, gefolgt von „Yorkshire Ballad“ und „The Great Locomotiv Chase“. In diesem Werk kamen vor allem die Schlagwerker zur Geltung, welche die Geräusche einer dahin rasenden Dampfeisenbahn wunderbar umsetzten. Anschließend wurde musikalisch mit „Anjin“ die Geschichte eines Samurai umgesetzt um mit „A Klezmer Karnival“ die Musik osteuropäischer Juden folgen zu lassen.

Den musikalischen Abschluss dieses ersten Konzertteiles bildete die Musik Phil Collins mit „Two Worlds“ aus dem Disney-Musical Tarzan. Den tosenden Applaus nahm Dirigent Norbert Langeheine und seine jungen Musiker gerne entgegen. Norbert Langeheine hat dieses junge Orchester in eineinhalb Jahren aufgebaut und zu einer tollen Einheit zusammengefügt. Ihm galt für diese Leistung ein Sonderapplaus.

 

 

Nach einer kurzen Pause übernahm das Symphonische Jugendblasorchester Untermain die Gestaltung der 2. Konzerthälfte. Das Orchester besteht aktuell aus 60 Aktiven und wird seit knapp 10 Jahren von Verbandsdirigent Michael Köhler geleitet, dessen Anspruch es ist, die aus 24 Vereinen stammenden Musiker/innen an gehobene symphonische Bläsermusik heranzuführen. Dies ist ihm in hervorragender Weise gelungen. Davon gab die Auswahl der Vortragsstücke Zeugnis.

Eröffnet wurde der 2. Teil mit „Superman March“, dem die bekannte „Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell“ folgte, welche äußerst gefühlvoll durch das Orchester vorgetragen wurde und das Publikum zu stürmischem Beifall veranlasste. Zeitgenössische Musik aus der Feder von Alfred Reed schloss sich an mit den „Armenischen Tänzen“ und „El Camino Real“. Auch hier zeichnete sich das Orchester durch facettenreiches, rhythmisches Spiel aus. Herausragend das Werk von Otto M. Schwarz „Dragon Fight“ in dem der Kampf eines Helden gegen einen übermächtig erscheinenden Drachen, in wunderbarer Weise lautmalerisch umgesetzt wurde. Auch hier zollten die Zuhörer mit langanhaltendem Beifall dem Orchester Respekt. Nach dem letzten Programmwerk „The Symphonic Gershwin“ erklatschten sich die Besucher noch weitere Zugaben. Herausragend hier ein neuer Marsch „Moenus Inferior“ aus der Feder des noch jungen Trompeters Veit Langeheine (Sohn des Dirigenten Norbert Langeheine).

 

 

Moderiert wurde das Konzert von Verbandsdirigent Erich Rachor mit informativen, wohlgesetzten und auch ironischen Hinweisen zum Stück, Komponist und Orchester.

Präsident Berthold Rüth und sein Präsidium sind sichtlich stolz auf diese beiden Auswahlorchester und Aushängeschilder des Musikverbandes Untermain. Er bedankte sich mit Weinpräsenten bei den Verbandsdirigenten und Organisatoren für dieses wundervolle Konzerterlebnis.

Fritz Hofmann
05.11.17 Bürgstadt

 

weitere Bilder zum Jubiläumskonzert gibt es in unserer Bildergalerie
 

veröffentlicht am: 06.11.2017

Zurück zur Übersicht